Langzeit-Blutdruck-Messung     Bei der Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck über einen längeren Zeitraum, in der Regel von einem Tag zum anderen, registriert. Hierzu wird eine Manschette am linken Oberarm des Patienten angelegt und mittels Klettverschluss fixiert. Diese Manschette wird mit einem am Gürtel zu tragenden Registriergerät von der Größe eines Walkman verbunden. Das Gerät misst automatisch in bestimmten Zeitabständen den Blutdruck (tagsüber alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten). Der Patient kann sich während der Registrierung völlig normal bewegen (er sollte jedoch Beschädigungen des Gerätes unbedingt vermeiden, auch sollte er nicht baden oder duschen). Mit Hilfe der Langzeit-Blutdruckmessung lassen sich folgende Fragen beantworten: Vorliegen einer Bluthochdruck-Krankheit (arterieller Hypertonus), Vorliegen einer Praxis-Hypertonie (erhöhte Blutdruckwerte bei Messung in der Praxis, obwohl die Blutdruck-Werte ansonsten normal sind „Weißkittel-Hochdruck“), ausreichende medikamentöse Blutdruckeinstellung bei Patienten mit Bluthochdruck, Vorhandensein eines „niedrigen“ Blutdrucks, insbesondere bei Kreislaufstörungen und Schwindel.
Dr. med. Ralf-Olaf Schäfer
Facharzt für Innere Medizin
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